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Psychische Probleme als traurige Folge der Corona Pandemie

Lange schon konnte man es nur erahnen und der Fall ist tatsächlich eingetreten: Corona wirkt sich stark negativ auf die Psyche der Menschen aus. Es gibt einige Faktoren, die das Stresslevel erhöhen. Was können wir dagegen tun?

Auf der ganzen Welt leidet die psychische Gesundheit der Menschen, es ist nicht nur die Angst, an COCID-19 zu erkranken und die körperlichen Folgen zu spüren zu bekommen.

Lockdown als Auslöser für psychische Probleme

In einem virtuellen Podiumsgespräch kamen Experten aus Spanien, Deutschland, Nigeria und Südafrika zu diesem Entschluss. Das Gespräch wurde von der Nationalen Akademie Leopoldina im Zusammenschluss mit der Südafrikanischen Akademie (ASSAf) organisiert. Für eine Evaluierung der Langzeitfolgen ist eine finale Bewertung noch zu früh. Doch erste Studien (Bdi Auswertung) zeigen einen starken Anstieg von Angststörungen, Depressionen und weiterer psychischer Erkrankungen. Das zeigt sich vor allem während der streng geregelten Lockdown Phasen.

Eine Psychologin von der Universität von Madrid namens Berta Ausin zeigte auf, dass sich in Spanien die Zahl von Personen, die während der ersten 100 Tage depressive Krankheitszeichen zeigten. Ashraf Kagee, der für die Universität Stellenbosch tätig ist, beschrieb für das Land Südafrika einen signifikanten Anstieg.

Die Daten für Deutschland sind noch in der Auswertung

Der ärztliche Direktor der berühmten Klinik für Psychiatrie und Psychiatrie der Charité Berlin, Andreas Heinz, meldete, dass die exakten Daten für Deutschland noch ausstünden, jetzt aber schon gesagt werden kann, dass die Krankmeldungen aufgrund psychischer Leiden zugenommen hätten. Die Techniker Krankenkasse gab bekannt, dass der Anteil an der gesamten Arbeitsunfähigkeit im ersten Halbjahr des Jahres 2020 bei fast 20 Prozent lag.

Dinge, die für den psychischen Stress verantwortlich sind, sind Experten zufolge die soziale Isolierung während des Lockdowns uns selbstverständlich auch die Angst vor einer Infektion mit COVID-19. Weiterhin spielt die finanzielle Unsicherheit aufgrund von Arbeitsplatzverlust und weiteren ökonomischen Folge eine übergeordnete Rolle. Es ist alles nicht mehr planbar für die Menschen. Daneben ist es auch mit Scham und Peinlichkeit verbunden, wenn man positiv getestet wurde. Viele haben Angst, es ihrem Umfeld zu sagen. Menschen, die bereits mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten, gehören zu den stark gefährdeten Gruppen. Dazu gehören ebenfalls Jüngere, sozial Schwache und Frauen.

Ist man nun gesund oder krank? Anhäufung psychiatrischer Probleme?

Tipps gegen die Angst vor dem neuen Virus

Achtsamkeit trägt zum Wohlbefinden bei und reduziert Stress

Hilfen in Form von Geldzuschüssen/Geldleistungen für Menschen, die einen Jobverlust erlitten haben, sind immens wichtig. Das ist ein Anker in der schweren Zeit. Die Regierung sollte sich darüber hinaus auch frühzeitig bemühen, vollumfänglich über alles, was zum Virus bekannt ist, zu informieren und auf dem Laufenden halten. Psychologe Kagee hält diese Neuigkeiten und den Dialog mit den Menschen für wichtig. In den letzten Monaten haben wir erkannt, dass Neuigkeiten zum Virus und schnelle Schutzmaßnahmen das mentale Stresslevel aller Menschen senken kann. Alle Bürger sollten sich nicht allein gelassen fühlen und dadurch sollte ein neues Gefühl der Solidarität entstehen.

Melissa

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